“Hier wird Ihnen geholfen…” – unsere Studiengangkoordinatoren


Kategorie: Sonst noch was ?

Sie sind Studieninteressent/in und haben keine Ahnung, wie das mit der Eignungsfeststellungsprüfung funktioniert? Sie sind Lehramtsstudierender und wollen parallel den Bachelor absolvieren, wissen aber nicht, wie das gehen soll? Sie wollen sich für ein Masterstudium bewerben? Oder kommen Sie gerade frisch vom Auslandssemester zurück und suchen einen zentralen Ansprechpartner für die Anerkennung Ihrer Studienleistungen? Dann haben wir eine gute Nachricht für Sie: Seit nunmehr zwei Jahren gibt es in den größten Instituten unserer Fakultät Studiengangkoordinatoren als zentrale Ansprechpartner der Fächer zu sämtlichen studienorganisatorisch relevanten Themen für Sie als Studierende. Das erspart Ihnen viele Wege und Nerven. Zudem fungieren die Studiengangkoordinatoren als zentrale Schnittstelle zwischen Studierenden, Lehrpersonen und Verwaltung und begleiten aus ihrer täglichen Erfahrung mit Ihren Anliegen heraus die Weiterentwicklung unserer Studiengänge.

Da es durchaus hilfreich sein kann, ein Gesicht mit der Emailadresse verbinden zu können, stellen wir Ihnen im Folgenden Frau Carolin Hagl und Frau Wesserle, die Studiengangkoordinatorinnen aus den Instituten für Germanistik sowie Anglistik und Amerikanistik, vor:


Carolin Hagl M.A., Institut für Germanistik

Carolin Hagl M.A., Institut für Germanistik

Carolin Hagl M.A., Institut für Germanistik

Seit wann gibt es Sie schon als Ansprechpartnerin am Institut für Germanistik?

„Eigentlich schon seit Mai 2007. Und ab dem Wintersemester 2007/2008 habe ich dann selbständig den Bereich Studienkoordination hier übernommen und bin fest am Institut für Germanistik integriert.“

Wann und wo können Studierende Sie erreichen?

„Mein Büro befindet sich in PT 3.2.52, also direkt am Institut in unmittelbarer Nähe zu allen unseren Teilgebieten. Ich biete für Studierende täglich Bürozeiten von 9-13 Uhr an, wobei ich häufig auch nachmittags im Büro anzutreffen bin, wenn ich nicht gerade irgendwo im Haus unterwegs sein sollte.

Klar empfiehlt es  sich, zu meinen Bürozeiten bei mir vorbeizukommen. Sollte dies für einen Studierenden oder eine Studierende einmal nicht möglich sein, kann man mir natürlich auch eine Email schreiben (carolin.hagl@sprachlit.uni-regensburg.de) und wir vereinbaren einen Termin. Dann kann ich mich auch individuell auf deren Bedürfnisse einstellen, für mich ist es grundsätzlich kein Problem, auch mal nachmittags da zu sein. Am allerliebsten ist es mir ohnehin, wenn wir einen Termin ausmachen– häufig lassen sich Standardfragen dann schon schnell im Vorfeld klären. Viele rufen mich zwischenzeitlich auch direkt an, dann kann ich studentische Fragen auch unkompliziert telefonisch beantworten und die Studierenden sparen sich den Weg.“

Mit welchen Fragen und Anliegen können Studierende zu Ihnen kommen?

„Puuh, da gibt es eine ganze Menge…angefangen von grundlegenden Fragen à la „Wie studiere ich eigentlich“ über „Was kann ich mit einem Germanistikstudium später anfangen“ bis hin zu konkreten individuellen Problemstellungen im Studium. Ich versuche Wege aufzuzeigen, wie man das Fach gezielt studiert und Schwerpunkte setzt und bin auch die erste Ansprechpartnerin für Fachwechsler oder Hochschulwechsler in unserem Institut. Auch Masterinteressenten sind bei mir richtig – ich koordiniere das Bewerbungsverfahren im Masterstudiengang Deutsche Philologie.“

Was sind wohl die drei häufigsten Probleme, mit denen Studierende zu Ihnen kommen?

„Die häufigste studentische Frage ist wahrscheinlich gerade unmittelbar vor Beginn der Vorlesungszeit: „Welchen Kurse kann ich für welches Modul wählen?“. Erstsemester sind manchmal unsicher, wie viele Kurse sie überhaupt wählen sollen. Hier ist es uns auch ganz besonders wichtig, dass sie sich an uns wenden, denn von einem vollgestopften Stundenplan hat niemand etwas. Ich weise dann immer darauf hin, dass das Ganze machbar bleiben muss und sage: „Sie haben am Ende noch eine Hausarbeit zu schreiben. Denken Sie daran: Sie müssen viel lesen, Sie werden mehr Zeit in der Bibliothek verbringen als im Seminarraum.“ Dann kommt häufig der Aha-Effekt. Es gibt aber auch die Frage „Kann man ins Ausland gehen, wenn man Deutsch studiert?“, die Studierenden realisieren immer stärker, dass ein Auslandsaufenthalt auch im Germanistikstudium lohnend sein kann. Und die Hemmschwelle für solche ersten Anfragen ohne konkrete Planung liegt bei mir etwas niedriger als etwa bei einem Professor. Häufig geht es anschließend an die konkrete Planung des Auslandsaufenthalts mit den Fachvertretern und zu mir kommen die Studierenden dann wieder nach dem Auslandsaufenthalt zur Anerkennung ihrer Studienleistungen. Diese erfolgt nun gebündelt über mich, auch hier sparen sich die Studierenden also den Gang in die einzelnen Sprechstunden und natürlich die Wartezeiten. Häufig gebe ich auch individuelle Unterstützung bei studienorganisatorischen Fragen wie „Wie schaffe ich es, mich auf die ganzen Prüfungen vorzubereiten?“ Wobei es hier auch Grenzen gibt, das ist klar: Ich werde niemandem die Einleitung zu seiner Hausarbeit schreiben. Stattdessen versuche ich, sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.“

Das sind zwar sehr vielfältige Dinge, aber Sie haben ja nicht nur Sprechstunde. Was machen Sie hinter den Kulissen am Institut?

„Im Wesentlichen begleite ich unterstützend die Weiterentwicklung unserer Studiengänge. Ich nehme regelmäßig an den Institutssitzungen teil und stehe in ständigem Austausch mit dem Geschäftsführer über die Belange des Instituts in Studium und Lehre.“

Geben Sie dann Rückkoppelung an die Lehrenden über die Inhalte studentischer Probleme und Anliegen?

„Ja, definitiv, wie gesagt kann das z.B. Thema bei Institutssitzungen sein. Ausschlaggebend ist, dass sich ein Anliegen häuft. Für mich ist es wichtig zu unterscheiden, ob es an der individuellen Situation oder Leistung des jeweiligen Studierenden liegt, oder ob ein Problem von Seiten der Studienstruktur, Prüfungsordnung oder ähnlichem besteht. Wenn mir hier also etwas auffällt, dann spreche ich das gegenüber dem Geschäftsführer an. Das hat man jetzt auch bei den Modulen gesehen: Wenn wir bei Modulen die Rückmeldung bekommen, dass zuviel Arbeitsaufwand entsteht, dann muss man dem nachgehen – und das tun die Teilgebiete auch. Wird entschieden, dass Handlungsbedarf besteht, dann wird eine Lösung gesucht und diskutiert. Dies gilt aber nur, wenn der Handlungsbedarf auf Seiten des Instituts liegt -  es gibt natürlich auch Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben.“

Gibt es auch typische Dinge, bei denen Sie persönlich nicht weiterhelfen können?

„FlexNow!“

Die Antwort kam schnell…

„(lacht) Ja, weil das bei uns noch die einzelnen Teilgebiete selbst übernehmen, auch meine Arbeitszeit ist ja mal ausgeschöpft. Ich kann die Studierenden aber zumindest an die richtigen Ansprechpartner verweisen– das ist oft auch schon ein Gewinn.“

Was ist Ihr aktuellstes konzeptuelles Projekt?

„Es wurden ja bereits zahlreiche Evaluierungen im Bereich Studium und Lehre durchgeführt. Was wir hier am Institut derzeit sehr stark beobachten ist die Frage um den Workload, d.h. stimmt es wirklich, dass die Studierenden in Teilen überlastet sind? Wir kucken hier wirklich gezielt individuelle Studienfälle an und betrachten differenziert, wo Lösungsansätze geboten sind. Dies kann und soll natürlich nicht mit einem Schnellschuss gelöst werden. Aber wir legen den Finger in die Wunde.“

Brigitte Wesserle M.A., Institut für Anglistik und Amerikanistik

Brigitte Wesserle M.A., Institut für Anglistik und Amerikanistik

Brigitte Wesserle M.A., Institut für Anglistik und Amerikanistik

Seit wann gibt es Sie schon als Ansprechpartnerin am Institut für Anglistik und Amerikanistik?

„Seit Mai 2007. Die Einrichtung der Studiengangkoordinatorenstelle hat sich sehr gut bewährt und es war dem Institut auch sehr wichtig, ein großes Beratungsangebot zu schaffen und unter anderem auch das Informationsangebot zu verbessern, d.h. etwa die Informationen zum Studium auf der Homepage überarbeiten, Studienübersichtstabellen erstellen, etc.“

Wann und wo können Studierende Sie erreichen?

„Ich bin für die Studierenden sehr gut zu erreichen in PT 3.2.62. Ich bin hier also mitten im Institut für Anglistik und Amerikanistik. Meine großzügig angelegten Sprechzeiten sind von Montag bis Freitag 10-13 Uhr, wobei ich für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand zu diesen Terminen überhaupt nie Zeit hat, gerne nach Vereinbarung auch einen anderen Termin anbieten kann. Ansonsten bin ich für kürzere Fragen auch per Email unter studienorg.iaa@sprachlit.uni-regensburg.de oder gerne auch per Telefon erreichbar. Eine Email ist immer gut, die schaue ich auch schon mal außerhalb meiner Arbeitszeiten an, wenn es also ein ganz dringender Notfall ist…“

Kommt das auch vor?

„Ja, aber selten. Die meisten sind schon so fit, den organisatorischen Part des Studiums entsprechend zu planen, so dass im Ernstfall noch genügend Puffer ist. Es gibt allerdings manchmal Spezialisten, die einen Tag vor Abgabeschluss noch drei Modulzeugnisse benötigen, da wird es dann schon eng …“

Mit welchen Fragen und Anliegen können Studierende zu Ihnen kommen?

„(lacht) So gut wie alles. Im Prinzip alles, was mit der strategischen Studienplanung im weitesten Sinne zu tun hat. Sprich: „Welche Kurse brauche ich in welchem Semester? Wie melde ich mich für diese Kurse an? Wie finde ich heraus, ob ich in diesen Kursen einen Platz bekommen habe? Wann nehme ich am besten das Staatsexamen in Angriff, welche Vorbereitungskurse empfehlen sich dafür und wie weit im Voraus sollte ich diese besuchen?“ Prüfungsplanung, Fristen, Voraussetzungen – alle diese Punkte. Aber auch Hochschulwechsler oder Fachwechsler sind bei mir richtig, ebenso berate ich Studierende in besonderen Situationen – Sonderfälle also, die vielleicht eine individuelle Lösung brauchen. Vor allem in diesen Fällen ist es ja sehr, sehr wichtig, dass es eine zentrale Anlaufstelle gibt, weil sie ja oft wirklich von einer Stelle zur nächsten gehen müssen und das auch noch in der richtigen Reihenfolge.

Oder Dinge wie die Auslandssemesterplanung sind sicherlich auch von Interesse, also: „Wann plane ich sinnvollerweise das Auslandssemester in mein Studium ein?“ Die verbindliche Planung und konkrete Anerkennung läuft dann natürlich über die Fachvertreter bzw. die Modulverantwortlichen. Ich empfehle den Studierenden immer, möglichst frühzeitig an das Auslandssemester zu denken, ich kann z.B. auch beraten, welche Kurse sie vielleicht schon vorher hier absolvieren sollten. Ich kann wie gesagt bei der Vorbereitung unterstützen – die Studenten brauchen z.B. Kursbeschreibungen, sie müssen wissen, aus welchem Studienjahr der Kurs dort kommt, welche Art von Leistungsnachweis dort erbracht werden muss und, und, und. Die formalen Kriterien eben. Und wenn die stimmen, geht auch die Anrechnung schneller und leichter.“

Was sind wohl die drei häufigsten Anliegen oder auch Probleme, mit denen Studierende zu Ihnen kommen?

„Also ein großer Bereich sind Studienanfänger oder auch Studieninteressenten. Generell sind sicher die Erstsemester die beratungsbedürftigste Gruppe. Zu Beginn der Vorlesungszeit, in der ersten Vorlesungswoche also, bin ich dann rund um die Uhr gefragt, gerade bei Erstsemestern, für die ja der gesamte Studienalltag noch neu ist. Ein weiterer sehr wichtiger Bereich ist die strategische Studienberatung in allen Studienabschnitten, z.B., wie man sein Fachstudium gezielt ausrichten und strukturieren kann, welche Pflichtkurse zu welchem Modul gehören, u.v.m. Oft kommen auch direkt auf die Studien- und Prüfungsordnung oder den Modulkatalog bezogene Fragen, welche ich dann beispielsweise mittels unserer spezifischen Studienplanübersichten verständlich zu machen versuche.“

Geben Sie dann Rückkoppelung an die Lehrenden über die Inhalte studentischer Probleme und Anliegen?

„Klar. Ich gebe das an die Fachverantwortlichen bzw. die Geschäftsführung weiter. Aber ich versuche auch vorher abzuklären, ob das Problem tatsächlich so gravierend ist. Oft ist auch der Fall, dass sich das vermeintliche Problem ganz einfach aus dem Weg räumen lässt. Fiktives Beispiel: Man benötigt einen bestimmten Mathematikkurs im zweiten Semester und könnte den Englischkurs, der sich damit überschneidet, auch im dritten Semester absolvieren – Problem gelöst!

Ich würde aber eher sagen, zu mir kommen vor allem Einzelfälle und wollen beraten werden, es handelt sich dabei nicht um strukturelle Probleme.“

Wie Sie schon gesagt haben, wenden sich auch Studieninteressenten an Sie. Was interessiert die am meisten?

„Viele rufen z.B. an und erkundigen sich über die Modalitäten unseres Eignungsfeststellungsverfahrens. Dessen Organisation koordiniere ich, und kann daher direkt informieren, bis wann man sich bewerben muss, welche Unterlagen notwendig sind oder wie man sich am besten vorbereiten kann. Klar – die Prüfungsfragen kann ich natürlich nicht sagen (lacht)… . Abgesehen von grundlegenden Dingen wie Studiendauer, -inhalte und Organisatorischem wird auch gefragt, was man beispielsweise mit einem Anglistik- oder Amerikanistikstudium später mal anfangen kann. Ich sage immer das Wichtigste ist, dass man interessenorientiert studiert. Denn interessenorientiert ist gleich berufsorientiert, wenn man auch wirklich dahinter steht. Deswegen soll man unsere Fächer nie aus Verlegenheit wählen. Man studiert natürlich nicht auf einen konkreten Beruf hin, sondern man professionalisiert die Fähigkeiten und Kompetenzen im jeweiligen Fach. Wichtige Berufsfelder sind etwa Medien, Journalismus, internationale Organisationen und vieles mehr. Wir wissen aber zum Beispiel auch, dass einer unserer Absolventen heute im Bundesluftfahrtamt tätig ist – das ist auf den ersten Blick nicht unbedingt nahe liegend. Es hängt also immer sehr stark davon ab, wie sehr man sich selbst profiliert. Wichtig ist zum Beispiel auch, dass man Praktika dazu macht.“

Gibt es auch typische Dinge, bei denen Sie persönlich nicht weiterhelfen können?

„Wo ich natürlich nicht helfen kann: Wenn beispielsweise ein anderes Fach involviert ist. Es kommt hin und wieder vor, dass Studenten mich etwas zu ihren Kombinationsfächern fragen, wenn sie ohnehin schon bei mir sind. Aber wenn mich jemand zum Beispiel was zu Geschichte fragt, muss ich eben weiter verweisen, das ist klar. Wo ich auch nicht helfen kann, ist FlexNow…“

Ein wichtiges Thema…

„Ja, gut ganz stimmt das natürlich nicht. Ich kann lediglich im System selbst nichts ändern. Ich mache aber FlexNow-Beratung, sprich: Wenn Studenten Rückfragen haben, kann ich den Ansprechpartner nennen, bzw. ich kann es mir mit dem Studenten gemeinsam anschauen und oft sieht man dann schon, woran es hakt.“

Was ist Ihr aktuellstes konzeptuelles Projekt?

„Ein fortlaufendes Projekt ist z.B. die schrittweise Weiterentwicklung der Informationsmaterialien. Ich habe den deutlichen Eindruck, dass unsere Studierenden inzwischen wirklich besser informiert sind, denn Nachfragen sind mittlerweile häufig gezielter als früher. Was ich im Moment versuche zu verbessern, ist die Struktur des Vorlesungsverzeichnisses bzw. unseres Kommentars. Auch der Menüpunkt „Studium“ etwa auf der Homepage des Instituts entwickelt sich aus meiner täglichen Arbeit. Ein Beispiel wäre auch der Newsletter unseres Instituts. Der Newsletter war eine Neuerung, die glaube ich sehr sinnvoll war und die ich u.a. initiiert habe. Er wird mittlerweile von sehr vielen unserer Studierenden als nützliche Informationsquelle angenommen.“

Aktualisiert am 6. April 2010

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